Gülleseparieren
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Gülle separieren gewinnt in der modernen Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Diese innovative Methode bietet zahlreiche Vorteile für Landwirte und Biogasanlagenbetreiber. In diesem Artikel erklären wir, was Gülleseparation ist, welche Vorteile sie bietet und wie sie das Nährstoffmanagement verbessert.
Was ist Gülleseparation?
Gülleseparation ist ein Prozess, bei dem Gülle in ihre flüssigen und festen Bestandteile getrennt wird. Dies geschieht durch mechanische Trennung mittels spezieller Separatoren. Das Ergebnis sind zwei Fraktionen: ein dünnflüssiges Filtrat und ein Feststoff mit hohem organischem Gehalt.
Vorteile der Gülleseparation
Verbessertes Nährstoffmanagement
Die Separation ermöglicht eine präzise und effiziente Nährstoffanwendung auf landwirtschaftlichen Flächen. Die flüssige Fraktion ist reich an gut pflanzenverfügbarem Stickstoff und Kalium, während die feste Fraktion reich an organischem Material und Phosphatverbindungen ist. Dies erlaubt es Landwirten, die Nährstoffversorgung ihrer Pflanzen durch gezielter Verteilung optimal zu steuern.
Verbesserte Fließfähigkeit und Ausbringung
Die separierte Dünngülle ist besser fließfähig und kann effizienter und exakter ausgebracht werden. Sie perlt von Blättern und Gräsern ab und dringt schneller in den Boden ein, was zu einer besseren Nährstoffeffizienz und geringerer Futterverschmutzung führt. Die oftmals entstehenden und problematischen "Güllewürste" werden vermieden.
Kostenersparnis beim Transport
Die Feststoffe haben höhere Nährstoffgehalte je Tonne als die Rohgülle, was sich günstig auf die Transportwürdigkeit auswirkt.